Mit seinem Pladoyer für eine Gesetzesänderung in Form des Buches Automaten als Träger von Rechten beschreitet der Autor Andreas Matthias Pfade, die uns bisher nur aus der Welt der Science Fiction bekannt waren.
Normal wird die Verantwortung für die Konsequenzen des Wirkens einer Maschine deren Betreiber zugeschrieben. Die Frage die Andreas Matthias aufwirft ist, ob sich dies aufrechthalten lässt, wenn eine von künstlicher Intelligenz getriebene autonom agierende Maschine der Kontrolle durch Handlungen entzieht?
Die These, dass "immer eine Person Verantwortungsträger sein muss" meint Andreas Matthias zu widerlegen indem er auf unser Rechtssystem hinweist, welches ja bereits z.B. staatliche Körperschaften, Aktiengesellschaften und Vereine als juristische Personen kennt. Diesen könnte eine "intelligente" Maschine durchaus überlegen sein, weil sie sogar menschliche Gefühle und logische-sprachliche Vernunft überzeugend simulieren kann, wie es ja bereits vor zehn Jahren schon durch die "Gefühlmaschine" Tamagotchi in Ansätzen gezeigt wurde.
Alles in allem sicherlich ein kontrovers zu diskutierendes Thema, welches Andreas Matthias mit seinem Buch Automaten als Träger von Rechten aufgreift.
31 Juli 2008
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